Sorgen und Ängsten ayurvedisch begegnen

Im letzten Jahr hat die psychische Gesundheit vieler Menschen stark gelitten. Besonders Angststörungen aber auch Depressionen haben zugenommen, da viele gewohnte Strukturen weggefallen sind und ausgleichende soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert wurden. So waren auch Vata-Störungen in den letzten Monaten ein häufiger Behandlungsgrund in der ayurvedischen Praxis.

Durch permanente Überlastung des Nervensystems und einem fehlenden Maß zwischen Anspannung und Entspannung entsteht ein Kreislauf, der von Ängsten, Sorgen, innerer Unruhe, Herzrasen und Übererregtheit geprägt sein kann.
Oft lässt sich die Angst gar nicht direkt identifizieren, sondern zeigt sich durch körperliche Symptome, wie Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Schwitzen oder aber stärkerer Erschöpftheit.

 

Doch was bedeutet Vata-Ungleichgewicht nun genau?

Vata ist ein Begriff aus dem Sanskrit, der sich in Va für Antrieb, Schub und in Ta für Energie übersetzen lässt. Vata steht für die Wirkung der Elemente Luft und Äther. Auch in anderen traditionellen Medizinsystemen, wie der TCM oder der tibetischen Medizin, sind die sogenannten Wind-Krankheiten gut bekannt. Im Ayurveda bezeichnen wir das als Vata-Störungen.
Vata ist somit eine dynamische Kraft, die sich im Falle einer Erhöhung auf körperlicher und geistiger Ebene ausdrücken kann. Das hängt besonders mit dem Element Äther zusammen, welches feinstofflich, unbegrenzt und unsichtbar ist und eine direkte Verbindung mit der Psyche und unserem Unterbewusstsein eingeht. 90% der psychosomatischen Erkrankungen werden durch unbalanciertes Vata verursacht.

Pulsdiagnose

Aus Sicht der konventionellen Medizin mag das erstmal schwer nachvollziehbar sein, da sich Vata nicht direkt messen lässt. Das gilt jedoch genauso für Stress, denn nur die ausgelösten Symptome, wie Herzrasen oder beschleunigte Atmung, sind messbar. Stress an sich hat keinen eigenen direkten Parameter, auch wenn einige gezielte Blutwerte Rückschlüsse auf eine höhere Stressbelastung erlauben.
In der ayurvedischen Diagnostik besteht der Vorteil anhand der Pulsdiagnostik überschüssiges Vata schnell erkennen zu können. In Zusammenschau mit den geschilderten Beschwerden ist das Bild dann in der Regel sehr eindeutig.
Wenn Vata also aus dem Gleichgewicht gerät, kann diese übermäßige Energie sogenannte citta vrittis, also wortwörtlich einen Affengeist, verursachen. Im Englischen wird das sehr treffend als monkey mind bezeichnet, also der unruhige, von einem zum anderen springende Geist, der einen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

 

Ursachen für Vata-Störungen

Die Ursachenforschung orientiert sich an den wichtigsten Auslösern für Vata-Störungen, die das moderne Leben in den sogenannten zivilisierten Ländern mit sich bringt. Sie können auf einen simplen Nenner gebracht werden – zu viel, zu schnell, zu oft:

  • zu späte Nachtruhe
  • unausgeschlafen aufstehen
  • unregelmäßiger Tagesrhythmus
  • unregelmäßige Essenszeiten
  • keine ausreichenden Ruhephasen nachts und auch tagsüber
  • Unruhe durch Fernsehen (schnell wechselnde Bilder, belastende Inhalte (Krimis, Nachrichten etc.), insbesondere vor der Nachtruhe
  • Arbeits- und Zeitdruck
  • familiäre Sorgen
  • fehlender emotionaler Rückhalt durch zerbrechende persönliche Beziehungen

Ein Organismus, der über lange Zeit einer durch viele dieser Faktoren beschleunigte Funktionsweise ausgesetzt ist, lernt automatisch, sich auf ein neues – zu schnelles – Niveau einzustellen. Die notwendige Regeneration kann nicht mehr ausreichend erfolgen.
In diesem Fall ist der Sympathikus – der Teil unseres Nervensystems, das den Körper in erhöhte Leistungsbereitschaft versetzt – im Dauermodus und hält den Körper in einem anhaltenden Kampf- und Flucht-Modus gefangen.

 

Schlafstörungen gehen oft mit Ängsten und Depressionen einher

Schlafstörungen sind häufig ein belastender Begleiter von Personen mit Vata-Störungen.
Und dies kommt nicht von ungefähr: Während in der Pitta-Zeit tagsüber zwischen 10.00 und 14.00 Uhr der Höhepunkt der Assimilation der Nahrung stattfindet, indem die im Magen-Darmtrakt zerlegte Nahrung in das Blut aufgenommen wird, arbeitet der Stoffwechsel in der nächtlichen Pitta-Zeit ebenfalls auf Hochtouren. Unbemerkt vom Schläfer schleust der Körper nun die bereits feinst verdauten Moleküle aus dem Blut in die Körperzellen.

Ayurvedische Tageszeiten

Bei Menschen, die zwischen 22.00 Uhr und 2.00 Uhr morgens nicht tief schlafen, ist dieser Mechanismus beeinträchtigt, ganz gleich, ob dies durch Schlafstörungen oder durch einen verschobenen Nacht-Tag-Rhythmus geschieht. Fehlt der Tiefschlaf in der Pitta-Zeit oder ist er auf Dauer verkürzt, gelangen weniger nährende Stoffe in die Körper- und damit auch in die Nervenzellen. Diese nicht ausreichend versorgten Nervenzellen sind tagsüber weniger belastbar, der Teufelskreis intensiviert sich.

 

Ayurveda ist die Kunst, Störungen mit dem Gegenteil auszugleichen

Das gepeinigte Körper-Geist-Gefüge muss durch Ruhe und Regelmäßigkeit in allen Variationen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Folgendes können Sie tun:

  • Bewusst frühe Bettruhe
  • Ausschlafen ohne Wecker
  • Eine Minute direkt bei Sonnenaufgang in das Sonnenlicht schauen
  • ein tägliches Sonnenbad (frühmorgens oder spätnachmittags)
  • Regelmäßige Essenszeiten, gutes Kauen und Ruhe beim Essen
  • Vata-beruhigende Kost bzw. die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig bevorzugen
  • warme Getränke tagsüber, heißes Wasser, beruhigende Kräutertees, Vata-Tees
  • warme Gewürzmilch mit frisch gemahlener Muskatnuss vor dem Schlafengehen
  • Mittagsruhe: 30 Min. auf der linken Seite liegen
  • Jeden Morgen ein Abhyanga, eine Ganzkörper-Ölmassage mit angewärmtem, gereiftem Sesamöl, besonders wichtig: Kopf, Ohren und Füße
  • Nervenstärkende und Vata-reduzierende ayurvedische Heilkräuter wie Ashwagandha, Jatamansi, Guduchi oder Brahmi – oder noch besser sich von Ihrem Ayurveda-Arzt bereits bewährte Mischungen für Ihre individuellen Anforderungen verordnen lassen
  • Stramm gehen an frischer Luft (kein Joggen!), am besten in ruhiger Umgebung sowie zusätzlich noch einmal ein Spaziergang direkt vor dem Schlafengehen
  • Ruhige Yoga- und mehrmals täglich ca. 5 Minuten leichte Atemübungen (Pranayama)
  • Regelmäßig zweimal täglich Meditation mit ungestörter Aufmerksamkeit

Wenige Wochen eines so geordneten Regimes, um wieder nachhaltig in die Balance zu kommen, reichen fast immer für eine deutliche Besserung aus.

 

Der Irrtum des Intellekts

Zieht man die klassischen Ayurveda-Texte zu Rate, findet man dort als Hauptursache aller Störungen des Dosha-Gleichgewichts emotionale Störungen, allen voran den Irrtum des Intellekts, Pragya paradh.

„Die Grundursache des Ungleichgewichts der Doshas ist ein Leben nicht in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen. … Der Ursprung dessen ist der Fehler des Intellekts (Pragya paradh).“ Charaka, Vi, III, 20.
Damit ist der Zustand des Menschen in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit treffend charakterisiert. Ein Mensch, der sich so sehr mit den äußeren Aspekten des Lebens identifiziert, dass er seine eigentliche, innere Natur nicht mehr wahrnehmen kann und damit auch seine eigenen Bedürfnisse weder spürt noch beachtet. Der direkten und regelmäßigen Erfahrung des Zustands geistiger Stille liegt gerade im Fall von Vata-Störungen die größte und schnellste Heilkraft inne.

Empfehlenswert ist Meditation, speziell Transzendentale Meditation (TM), deren Technik die direkte Erfahrung des unbegrenzten Bereichs im Inneren eines jeden Menschen bereits in den ersten Stunden der persönlichen Praxis ermöglicht.
Forschungsergebnisse zeigen: Bei Patienten mit lange bestehendem und zuvor jeder Behandlung trotzendem posttraumatischem Stresssyndrom ist eine Verringerung ihrer Beschwerden bereits in den ersten Wochen nach Erlernen der Technik messbar. Denn innerhalb von Minuten reduzieren sich dabei im Körper alle Stresshormone, die Atem- und Herzfrequenz, während sich der Hautwiderstand erhöht, Ängste und Schlafstörungen sich verringern.

Als Schnell- und Intensivtherapie bleibt immer noch der Königsweg des Ayurveda: die klassischen Kuranwendungen, das sogenannte Panchakarma. Diese systematisch aufeinander aufbauenden entgiftenden und beruhigenden Ölmassagen, Ölgüsse und Reinigungsbehandlungen führen erstaunlich schnell in ein neues Gleichgewicht, das entfernt von der belastenden Umgebung zu Hause einen ganz neuen Start ermöglicht. So schlimm sich die Symptome für die Betroffenen auch anfühlen mögen: Der Ayurveda-Heilkundige weiß, dass es „nur“ ausgeprägte Vata-Störungen sind und die gute Botschaft hierbei lautet: Vata kommt schnell und geht auch schnell wieder.
Je mehr Vata-beruhigende Maßnahmen gleichzeitig eingesetzt werden, desto zügiger schreitet der Genesungsprozess voran, und das ist in der Regel sehr viel schneller, als die Betroffenen es sich zu Beginn vorstellen können.

 

Panchakarma

 

© Maharishi Ayurveda Privatklinik Bad Ems

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Kommentare

  • Peter P. Wiesner

    Sehr geehrte Frau Dr. Pirc

    Als Stammleser habe ich bei Ihren Empfehlungen eine wichtige Ergänzung zu machen, wenn nicht eine Korrektur Ihrerseits. Sie schreiben beim Abschnitt „Ayurveda ist die Kunst Störungen mit dem Gegenteil auszugleichen“
    -Bewusst frühe Bettruhe
    -Ausschlafen ohne Wecker

    -Eine Minute direkt bei Sonnenaufgang in das Sonnenlicht schauen
    (Hier glaube ich, dass ein Fehler unterlaufen ist. Mir sagte man vor Jahren: Schaue ca. max. 8s in die Sonne – und sage „Danke, dass du da bist“. Gut, ich habe ein Päuschen gemacht und nochmals 8s in die Sonne geschaut. Eine Minute in die Sonne schauen habe ich mir nicht getraut.
    Dann erwähnen Sie noch regelmässige Essenszeiten, gutes Kauen…
    (Ja, da hat mich meine Frau schon öfters und immer noch aufmerksam gemacht: „Kau doch bitte jeden Bissen ca. 20x..Ich sage Ihnen, dieses 20x Kauen holt mich dermassen runter, dass ich ruhiger werde, tatsächlich!).
    Und zum Schluss: Sie erwähnen jeden Morgen eine Abhyanga, eine Ganzkörper-Ölmassage. Zur Ergänzung und wie ich mein Morgenritual (von meiner Frau übernommen, die ja eine Ayurveda-Praxis führt, nur nebenbei bemerkt, damit Sie wissen, dass ich auch vieles aus der Theorie umsetze) durchführe: Nach dem Aufstehen die Zunge schaben und nüchtern ein Glas Zitronenwasser (1/4 Zitrone, Rest heisses Wasser) trinken. Da werden die Viren gekillt.
    Juhuiii und wir sind seit März 2020 noch nie angesteckt worden, dank „unserer“ Vorsorge.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    Peter P. Wiesner

    • Dr. Karin Pirc

      Lieber Herr Wiesner,

      herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar und ich freue mich, dass Sie so vieles umsetzen.

      Was die morgendliche Aktivierung durch Sonnenlicht angeht, haben Sie mir Ihrer Sorge natürlich Recht: Direktes Schauen in das Sonnenlicht ist zu jeder Tageszeit schädlich, so haben wir das gelernt und es stimmt auch, denn die ultravioletten Strahlen der Sonnen können unsere Netzhaut schädigen. Allerdings ändert sich das Spektrum der Sonnenstrahlen während des Tages deutlich und in den ersten und letzten dreißig Minuten des Tages wirken kaum noch schädliche ultraviolette Strahlen auf die Augen.
      Direkt bei Sonnenaufgang, wenn die Sonne gerade am Horizont auftaucht – und nur zu diesem Zeitpunkt empfiehlt der Ayurveda das sogenannte „sun gazing“, also das ununterbrochene Starren in die Sonne – überwiegt das langwelligere infrarote Licht der Sonne. Dieses Licht aktiviert bei direktem Augenkontakt unsere Mitochondrien, die kleinen Kraftwerke in unseren Körperzellen, belebt dadurch Körper und Geist, bringt den zirkadianen Rhythmus wieder ins Gleichgewicht und uns damit mehr in Übereinstimmung mit den Rhythmen der Natur. Es verbessert den Schlaf, da der Körper dabei mehr Melatonin produziert, ebenso eine größere Menge des Wohlfühl-Hormons Serotonin, es bessert die allgemeine Gesundheit und kann bei regelmäßiger Anwendung sogar die Sehfähigkeit verbessern. Infrarotlicht wirkt heilend auf die Haut, reduziert Entzündungen und stimuliert die Hypophyse (die im Gehirn direkt neben dem Sehzentrum sitzt), und gleicht daher allgemein unsere Hormone aus. Seit tausenden von Jahren wird dies durch die subjektive Erfahrung bestätigt.
      Probieren Sie es gerne mal aus, allerdings müssen Sie dann in unseren Breitengraden bald zunehmend früher aufstehen :-)! Denn all dies gilt natürlich nur, wenn es wirklich bei Sonnenaufgang geschieht. (Wenn Sie in einer bergigen Gegend wohnen und die Sonne erst deutlich später an so einem Horizont auftaucht, wären zu diesem späteren Zeitpunkt die heilenden Infrarotstrahlen kaum noch vorhanden, und die dannn vorwiegenden ultravioletten Strahlen könnten die Augen schädigen. Das würden Sie subjektiv auch durch ein leichtes Brennen der Augen fühlen, als instinktiven Schutz kneifen wir daher bei grellem Sonnelicht ja auch unsere Augen zusammen.)
      Das geschieht in keiner Weise beim frühmorgendlichen Augenbad, probieren Sie es einfach mal aus, es ist auch für die Augen überaus wohltuend und es überkommt einen eine große, sanfte Ruhe, wenn man dies tut. Wir haben aus Sicherheitsgrünen in unserem Newsletter nur eine Minute geschrieben, erfahrene Sonnenschauer dehnen diese Zeit nach und nach auch auf fünf bis zehn Minuten aus.

      Das Zitronenwasser – hier muss ich Sie leider enttäuschen – killt leider keine Viren, schauen Sie bitte mal hier in unserem Newsletter, auch darüber haben wir bereits einige Hintergrundinformationen zusammengestellt.
      Hier nur ganz kurz: In das zimmerwarme Zitronenwasser immer einen Teelöffel Honig geben, damit die saure Geschmacksrichtung nicht dazu führt, dass die Srotas, die Körperkanälchen, sich zusammenziehen und sich so Ama (Stoffwechselrückstände) im Organismus festsetzten können. Das Zitronen-Honigwaser am Morgen reinigt den Magen-Darmtrakt, was allerdings positive Auswirkungen auf unser Immunsystem hat, da die meisten Abwehrzellen ja im Darmgebiet sitzen und uns so indirekt auch vor der Vermehrung von Viren schützen kann. In dieser Kombi baut es Kapha ab und gibt natürlich auch eine erfrischend-aktivierenden Schub Vitamin C in den Körper.

      Ich wünsche auf jeden Fall weiter gute Gesundheit
      Herzliche Grüße

      • Peter P. Wiesner

        Frau Dr. Pirc,

        danke Ihnen herzlich für die reichlichen und tiefgreifenden Ergänzungen.
        Nur kurz:
        Das Honig-Zitronenwasser nehmen wir auch zu uns, schmeckt einfach gut. Und was ich noch ergänzen will betreffend „Zitronenwasser“ Einnahme und damit das bei der Leserschaft auch „richtig“ ankommt: Wir nehmen nicht das ganze Jahr über täglich das Zitronen-/Honigwasser ein, immer im Wechsel, auch mal mit geraffeltem -oder in Scheibchen geschnittenen Ingwer (die Ingwer-Scheibchen esse ich anschliessend). Mit Unterbrüchen, je nach Situation, eben nach „Gefühl“.
        Und das mit dem „Virus“-Killer ist bei uns umgangssprachlich gemeint….“killt jeden Virus“..
        NB: Bei der ganz harten Zitronentour die ich mal vor 5 Jahren machen musste, habe ich das mit mehrheitlich Zitrone inkl. Wasser gefüllte Glas „ohne Röhrchen“ getrunken. Das hat bei mir zu einer Abnahme des Zahnschmelzes geführt. Nur als Hinweis für andere AnwenderInnen.

        Eine schöne und gesunde Zeit für Sie Frau Dr. Pirc.

        • Sehr geehrter Herr Wiesner,

          herzlichen Dank für all Ihre Erklärungen und Hinweise – und ja, es stimmt auch, dass zu häufig getrunkenes Zitrinen-Honig-Wasser den Zahnschmerz angreift. Bei den Indern vermutlich weniger spürbar, weil sie aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung einen deutlich dickeren Zahnschmelz haben als unsereiner.

          Also nochmal herzlichen Dank

          Liebe Grüße

          Dr. Karin Pirc

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