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Great Spas

Bad Ems bewirbt sich als Weltkulturerbe

Great Spas of Europe

Seit 2010 läuft die Bewerbung um den Titel „Great Spas of Europe“ bei der UNESO in Paris. Internationale Experten haben aus der großen Zahl europäischer Heilbäder 45 in die engere Auswahl genommen – und Bad Ems war bereits von Anfang an dabei. Allein in Deutschland gibt es über 350 Orte, die den Titel „Bad“ im Ortsnamen führen dürfen. Verständlich, dass nur Orte mit einer berühmten Geschichte und einem weltweiten Ruf es in die engere Auswahl schaffen konnten.

2013 wurde noch einmal nach strengen Kriterien die Anzahl der möglichen Bewerber von 45 auf 16 reduziert – Bad Ems war immer noch dabei! Sechzehn Heilbäder waren jedoch noch zu viele, um Aussicht auf eine erfolgreiche Anerkennung als Weltkulturerbe zu haben. Die Auswahlbedingungen wurden nochmals verschärft, bis nur noch elf Bäder übrig blieben. Aus Deutschland waren dies: Baden-Baden, Bad Kissingen – und Bad Ems! Was für ein Erfolg für unsere charmante Kurstadt an der Lahn.

Außer diesen deutschen Heilbädern sind noch Bath (GB), Spa (B), Vichy (F), Montecatini Terme (I), Baden bei Wien (A) sowie das „böhmische Bäderdreieck“ mit Karlsbad, Marienbad und Franzensbad (Cz) dabei.

Das mondäne Bad Ems – ein Magnet für Adel und Künstler

Die europäische Badekultur hat ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts geleistet. Die mondänen Badeorte entwickelten damals einen ganz eigenen Stadttypus, der ganz auf den Kurbetrieb zugeschnitten war. Ein Merkmal der europäischen Badetradition war die Verbindung von Gesundheit und Gesellschaft, von „Körper und Geist“. Das lockte internationales Publikum in die Kurorte, Kaiser und Könige ebenso wie Schriftsteller und Künstler. Die elf Orte wurden von internationalen Experten ausgewählt, weil hier die Kurstadt des 19. Jahrhunderts noch besonders gut, authentisch und unzerstört erhalten ist. Dazu gehören nicht nur Kurbauten, Hotels und Gesellschaftshäuser, wie der Kursaal, dazu gehört auch die Einbettung in eine besonders schöne Landschaft und die Erschließung dieser Landschaft mit historischen Wegen und Aussichtspunkten.

Bad Ems – das Modell eines typischen Kurorts im 19. Jahrhundert

Neben den allgemeinen Voraussetzungen hat jeder der elf Orte noch eigene besondere Beiträge zum gemeinsamen „außergewöhnlichen universellen Wert“ zu liefern. Dazu gehört in Bad Ems das Kurhaus, in dem heute Häcker’s Grand Hotel und die AyurVeda Privatklinik beheimatet sind. An kaum einem anderen Ort lassen sich sieben Jahrhunderte Baugeschichte vom mittelalterlichen Wildbad bis zum heutigen Grand Hotel so gut nachvollziehen wie hier. Und an kaum einem anderen Ort ist das historische Kurviertel so eng und ungestört verbunden mit der umgebenden Kurlandschaft wie an der Lahn. Bad Ems, so die Experten, sei geradezu das „Modell eines Kurortes des 19. Jahrhunderts“.

Maharishi AyurVeda Klinik Bad Ems

Vom Badeschlösschen zum Kurhaus

Bad Ems war bereits im Mittelalter für seine wohltuenden Thermalquellen bekannt. In der Barockzeit ließ eine Fürstin aus dem Hause Nassau-Oranien ein Badeschlösschen in der Nähe des Lahnufers bauen. Die Popularität von Bad Ems stieg dadurch enorm an und erreichte im 19. Jahrhundert einen Höhepunkt.

Bad Ems galt nun als eines der beliebtesten Kurbäder Europas, in dem illustre Gäste wie der russische Zar, Richard Wagner und der Komponist Jacques Offenbach Urlaub machten. Der historische Kursaal mit Marmorsaal und Spielbank oder das ehemalige Badeschlösschen, das heute ein Hotel ist, liegen alle eng beieinander im Kurviertel der Stadt und prägen bis heute das Bild.

Elf renommierte Kurbäder auf dem Weg zum Welterbe

Zusammen mit Baden-Baden und Bad Kissingen bildet die Stadt Bad Ems die deutsche Bewerbergruppe für den Unesco-Welterbetitel „Great Spas of Europe“. Die Stadt Bad Ems sieht in ihrer Bewerbung eine große Verantwortung für den Erhalt der historischen Bausubstanz und zugleich eine große Chance.

Die offizielle Bewerbung für den Welterbe-Titel soll voraussichtlich Anfang 2019 eingereicht werden. Sie erfolgt unter Federführung Tschechiens bzw. der Stadt Karlsbad (Karlovy Vary). Eine Entscheidung könnte vermutlich 2021 fallen.

Weitere Informationen finden Sie hier: bad-ems.info

Brunnen

 

© Maharishi Ayurveda Privatklinik Bad Ems

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