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Finanzierung

FINANZIERUNG

Wer zahlt was?
Krankenkasse – Finanzamt – Finanzierungsgesellschaft

 

Ayurveda auf Rezept? Bezahlt meine Krankenkasse die ayurvedischen Behandlungen?

Zunächst eine kurze Zusammenfassung:

  • Die ärztlichen Leistungen werden von privaten Krankenversicherern erstattet.
  • Drei deutsche Krankenversicherungen erstatten Rechnungen, die nach unserem Leistungsverzeichnis erstellt sind. Bei diesen Versicherern ist die Erstattung von Naturheilkunde und Ayurveda im Versicherungsvertrag enthalten.
  • Gesetzlich versicherte Gäste haben keinen Rechtsanspruch auf die Erstattung der Kosten. Für sie ist nach wie vor der Gute Wille ihrer Krankenkasse entscheidend.
  • Aufwendungen für Ayurveda-Kuren sind unter bestimmten Umständen als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzbar.

Die Frage nach der Kostenerstattung wird uns fast jeden Tag von Interessenten gestellt. Ein großer Teil unserer Patienten ist verwundert darüber, dass deutsche Krankenversicherungen trotz nachweisbarer Heilerfolge meist nichts erstatten.

Dies wird damit begründet, dass diese Behandlungsmethoden nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt seien. Wir bitten deshalb unsere Patienten, uns Heilerfolge, nach Möglichkeit mit Laborwerten etc., mitzuteilen. Einige Gäste versuchen sogar per Gericht zu ihrem Recht zu kommen und bitten unsere Ärzte und ihre Hausärzte, die meist selbst von den Heilerfolgen beeindruckt sind, mit Gutachten ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

Zur Unterstützung bei Ihren Verhandlungen mit Ihrer Krankenversicherung haben wir einige ausführliche Informationsmaterialien zusammengestellt. Aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes dürfen wir diese Informationen nur Fachkreisen zugänglich machen. Gerne können wir aber diese Informationen gegen eine Schutzgebühr Ihrem Arzt oder auch dem Sachbearbeiter Ihrer Krankenkasse zusenden.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit Krankenversicherern aus dem Ausland haben wir in Bad Ems zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda ein Symposium für Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen, insbesondere für Krankenversicherer und Krankenkassen organisiert, bei welchem unter anderem der Generaldirektor einer holländischen Krankenversicherung das beeindruckende Zahlenmaterial in Bezug auf die Kostendämpfung präsentierte. Auch die Öffentlichen Krankenkassen Schweiz (ÖKK) bezahlen schon seit einiger Zeit Kosten für ayurvedische Behandlungen.

Ayurvedische Therapieformen im Hufeland-Verzeichnis

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist jetzt die Aufnahme der ayurvedischen Therapieformen in das sogenannte Hufeland-Verzeichnis. Durch eine Auflistung der ayurvedischen Strategieansätze im „Hufeland-Leistungsverzeichnis für Therapie-Richtungen der Biologischen Medizin“ erhalten auch deutsche Krankenversicherungen eine neue Grundlage zur Kostenerstattung.

Die Hufeland-Gesellschaft ist ein Dachverband der deutschen Naturheilärzteverbände. Neben dem Buch „Biologische Medizin“ und dem „Hufeland Journal“ gibt die Gesellschaft das „Hufeland Leistungsverzeichnis“ heraus. In diesem Verzeichnis, das im März 1996 neu aufgelegt wurde, finden sich Abrechnungsvorschläge für naturheilkundliche Behandlungen. Besonders erfreulich ist, dass darin auch dem Ayurveda ein komplettes Kapitel gewidmet ist. Ärzte finden hier konkrete Abrechnungsvorschläge für ihre Leistungen und private Krankenversicherungen somit eine Beurteilungsgrundlage für ihre Erstattungen.

 

Steuerliche Absetzbarkeit

Aufwendungen für Ayurveda-Kuren sind unter bestimmten Umständen als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzbar, wenn die Aufwendungen die einkommenszumutbare Belastung übersteigen. Diese beträgt bei Verheirateten mit einem Kind z. B. 4 v. H. vom Gesamtbetrag der Einkünfte (bei einem Gesamtbetrag der Einkünfte über 51.130,00 EUR, § 33 EStG „Außergewöhnliche Belastungen“.

Entscheidend ist laut richterlichem Entscheid*, ob die Kur zur Heilung oder Linderung einer Krankheit nachweislich notwendig ist und eine andere Behandlung nicht oder kaum Erfolg versprechend ist. Dies ist durch ein amtsärztliches Zeugnis oder die Bescheinigung des

Medizinischen Dienstes der Krankenkassen zu bescheinigen (vgl. R 189 Abs. 1 EStR), aus dem zweifelsfrei zu entnehmen sein muss, dass der Steuerpflichtige krank ist und die Behandlung medizinisch indiziert ist.

Es wird empfohlen, im Hinblick auf die steuerliche Abzugsfähigkeit vor Beginn der Behandlung ein amtsärztliches Attest einzuholen.

* Urteil vom 1. Februar 2001 III R 22/00 siehe auch: Informationsbrief Steuerberater, August 2001 sowie BDI Rundschreiben 11-2001

 

medipay

medipay Finanzierung

Unsere Partnerschaft mit medipay, einer Finanzierungsgesellschaft für Gesundheitsleistungen, ermöglicht Ihnen die Bezahlung Ihrer Ayurveda-Kur in bequemen und günstigen Teilzahlungsraten.

Was ist medipay?

Eine zinsgünstige und bequeme Ratenzahlungsmöglichkeit für die Selbstkostenanteile oder Privatrechnungen bei außervertraglichen, komfortmedizinischen Leistungen, also sowohl für gesetzlich als auch für privat versicherte Patienten.

Weitere Informationen: www.medipay.de