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Moderne Medizin und Ayurveda

Zusammenarbeit Schulmedizin, integrative Medizin

HAND IN HAND: MODERNE MEDIZIN UND AYURVEDA

Der Ayurveda ist ein eigenständiges und höchst umfassendes, natürliches Gesundheitssystem zur allgemeinen Vorbeugung und Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen. Speziell der Maharishi Ayurveda integriert dabei auch verloren gegangene oder heute wenig praktizierte Methoden des Ayurveda und stellt die Heilkraft des menschlichen Bewusstseins wieder so in den Mittelpunkt, wie es in der ursprünglichen, Jahrtausende bewährten Fassung des Ayurveda der Fall war.

Durch sein tiefes Verständnis über die auslösenden Ursachen verschiedenster Erkrankungen und das Wissen darüber, welche Faktoren sich durch ständige Wiederholung allmählich zu Krankheiten addieren, können die eigentlichen Ursachen einer Gesundheitsstörung aufgedeckt und durch gezielte, maßgeschneiderte Behandlungen nach und nach wieder ausgeglichen werden.

Das jedoch braucht Zeit, denn der Körper regeneriert sich mit Unterstützung ayurvedischer Maßnahmen aus eigener Kraft. Der Lohn dafür: Es werden nicht die Symptome einer Krankheit unterdrückt, sondern der Ayurveda-Arzt arbeitet gemeinsam mit dem Betroffenen darauf hin, dass sich nach und nach eine tiefgreifende und damit häufig auch dauerhafte Gesundung wieder einstellen kann.

Die jeweiligen Stärken nutzen

Dabei kann die moderne Medizin eine willkommene Unterstützung sein: Differenzierte Untersuchungsmethoden, Laborwerte aus Blut und Urin sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschalluntersuchungen, Röntgenbilder und MRT-Scans zeichnen heute ein recht genaues Bild des körperlichen Zustands von innen. Ergänzt werden diese ganz im Sinne einer integrativen Medizin durch die ausführliche ayurvedische Untersuchung inklusive der individuellen Ausprägung der Doshas, Beobachtung von Haut, Zunge und Nägeln und vor allem durch die Pulsdiagnose des Maharishi Ayurveda, die sehr differenzierte Aufschlüsse über geistige und körperliche Funktionskreisläufe und den Stoffwechsel zu geben vermag.

Auch wenn vom Arzt verordnete ayurvedische Kräutermischungen tiefgreifende und deutlich spürbare Wirkungen nach sich ziehen: Natürliche Selbstheilungskräfte und Regeneration brauchen ein Mindestmaß an Zeit, um das Gleichgewicht wieder herzustellen und einen gesünderen Stoffwechsel in Gang zu bringen.

Gerade bei schweren Krankheitsverläufen oder schweren chronischen Erkrankungen ist es daher – zumindest eine Zeitlang – oft sinnvoll, die schnell und zuverlässig wirkenden Medikamente der modernen Medizin mit den ayurvedischen Methoden zu kombinieren. So werden unerträgliche Symptome des Patienten gemildert, während gleichzeitig durch die ayurvedischen Therapieverfahren der Krankheit von innen heraus nach und nach der Boden entzogen wird. So können die synthetischen Medikamente zunehmend reduziert und häufig nach einer Zeit auch ganz abgesetzt werden.

Chronische Krankheiten aus Sicht des Ayurveda

Auf diese Weise stehen verschiedene medizinischen Fachrichtungen für das maximal mögliche Wohlbefinden des Patienten im Schulterschluss: Moderne Medizin soweit nötig und sinnvoll, um im Einzelfall Schmerzen und schwere Symptome zu reduzieren oder weitere Schädigungen von Organen vermeiden zu helfen und die sanfte, ganzheitlich wirkende ayurvedische Medizin, um Krankheiten von der Tiefe her ausheilen zu können.

Denn der Begriff chronische Krankheit bedeutet im eigentlichen Sinne, dass der behandelnde Arzt noch nicht in der Lage ist, zu erkennen, welches die auslösenden Ursachenkomplexe der Krankheit sind und wie diese zu heilen sind. In dem Augenblick, wo der Entstehungsmechanismus nachvollziehbar wird, dem Arzt sowie dem Patienten klar werden, welche Verhaltens-, Ernährungs- und Umwelteinflüsse zu diesem Krankheitsbild geführt haben, ist auch eine sogenannte chronische Krankheit medizinischer Therapie wieder zugänglich. Sie kann konsequent behandelt auch nach und nach wieder abklingen. Ausgenommen sind verständlicherweise bereits aufgetretene Organschädigungen, die nicht reversibel sind. und natürlich auch seit Geburt bestehende Genschädigungen.

Trotzdem ist es auch in diesen Fällen meist möglich, das Fortschreiten dieser chronischen Erkrankungen zu unterbinden, oder belastende Symptome zu mildern, wenn die Ursachen ausgeschaltet oder reduziert werden, die zur Chronifizierung oder Verschlimmerung der Erkrankung beigetragen haben.