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Kurkuma – die medizinische Wunderwaffe aus der gelben Wurzel

Kurkuma – die medizinische Wunderwaffe aus der gelben Wurzel

Man sieht es sofort: Kurkuma (Gelbwurz) ist mit Ingwer verwandt. Beide sind Pflanzen, deren Knollen wir schätzen und die wir dann getrocknet und gemahlen als Gewürz verwenden. Kurkuma verleiht Curry die typische gelbe Farbe und den leicht bitteren Geschmack. Aber Kurkuma ist viel, viel mehr als nur ein Gewürz. Diese Wurzel ist ein wahres Wunderelixier.

Kurkuma hat die Geschmacksrichtungen bitter, scharf und herb. Diese drei Rasas helfen Kapha und Ama zu reduzieren. Durch die Schärfe wärmt Kurkuma und beruhigt auch erhöhtes Vata. Kurkuma, bzw. Gelbwurz wie er auf Deutsch genannt wird, hat eine sehr positive Wirkung im Magen-Darmtrakt und auch auf das Nervensystem.

Kurkuma ist ein natürliches Antibiotikum
Der tägliche Genuss von Gelbwurz wirkt als natürliches Antibiotikum. Es stärkt die Verdauung und verbessert die Darmflora.

Verjüngendes Schönheitsmittel
Gelbwurz oder Kurkuma ist ein starkes Anti-Oxidans und schützt vor freien Sauerstoffradikalen. Es verlangsamt unter anderem den Alterungsprozess.

Herpes? Mit Kurkuma und Ghee heilen!
Die stark schmerzhaften Herpesbläschen – egal an welcher Körperstelle – sind immer unangenehm. Probieren Sie dieses einfache Heilmittel:
Mischen Sie etwas Ghee in Erbsengröße mit einer Prise Kurkumapulver und betupfen Sie damit die Herpesbläschen, bis der Schmerz nachlässt. Sobald der Schmerz sich wieder meldet, betupfen Sie die Stelle erneut.

Blüte einer Kurkumapflanze
Blüte einer Kurkumapflanze


Die Wunderwurzel Kurkuma

  • Wirkt entzündungshemmend
  • Bekämpft freie Radikale, Bakterien, Viren und Parasiten
  • Hilft gegen Übelkeit und lindert Magenschmerzen
  • Hat eine pilztötende Wirkung, u.a. auf Candida albicans
  • Schützt vor Altersdiabetes
  • Schützt die Leber und unterstützt deren Funktion
  • Verbessert die Produktion der Gallensäuren
  • Wirkt blutreinigend und hilft den Cholesterinspiegel zu senken
  • Reduziert Allergien und Heuschnupfen
  • Lindert Blasenentzündung und Reizblase
  • Fördert die Entgiftung toxischer und karzinogener Stoffe
  • Hemmt das Wachstum von Tumoren

 

Ayurvedische Hausmittel:

Bei Erkältung:
3 Msp. Kurkumapulver (Gelbwurz)
1 Prise schwarzer Pfeffer
3 Msp. Steinsalz (Himalayasalz)
3 Msp. frisch geriebener Ingwer
Alles zusammen in einer Tasse abgekochtem, heißem Wasser verrühren und alle ein bis zwei Stunden trinken.

Bei Harnwegsinfektionen:
1 TL Kurkumapulver (Gelbwurzpulver) mit einer Tasse abgekochtem, heißem Wasser überbrühen. Mehrmals täglich eine Tasse Kurkumatee trinken.

Der Curcumingehalt ist in der frischen Kurkumawurzel wesentlich höher, als im Pulver.

 

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4 Kommentare

  1. Baumgartner, Liane sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    herzlichen Dank für das Rezept. Das werde ich nachkochen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Liane Baumgartner, Hambrücken

  2. Walpurgis sagt:

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es in Kombination mit Pippin (im Pfeffer enthalten, nicht aber im Galgant) die gute Wirkung stark erhöht – angeblich sogar hundertfach….

    • Dr. Karin Pirc sagt:

      Liebe Frau Schwarzlmüller,

      Kurkuma wird im Ayurveda – insbesondere, wenn man 1/2 – 1 Teel. in 1 Glas Wasser es als reinigenden Trunk frühmorgens vor dem Frühstück zu sich nimmt, immer mit einer Prise Pfeffer verwendet. Eine hundertfach gesteigerte Wirkung ist davon eher nicht zu erwarten. Es gibt jedoch neuere Darreichungsformen von Kurkuma, die dies für sich in Anspruch nehmen (Mizellenbildung oder Nano-Partikel). Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich dieser neue Trend durchsetzt und ob die Wirkungen in der Praxis tatsächlich deutlich stärker sind. Wir sind selbst gespannt.

      Liebe Grüße
      Dr. Karin Pirc

  3. Mahn, Marita sagt:

    Die Infos über kurkuma find ich klasse,danke. Auch für das Rezept danke, werde ich mal ausprobieren.
    Liebe Grüsse
    Marita Mahn

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