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Interview: Dieter F. Kindermann

Dieter F. Kindermann, Konsul, Unternehmer und Manager des Jahres 1992, ist regelmäßiger Kurgast im Maharishi Ayurveda Gesundheitszentrum Bad Ems.

Wir sprachen mit ihm über Belastungen des Manager-Alltags und effektive Ruhepausen für Körper und Geist.

Herr Kindermann, Sie leiten eine erfolgreiche Firmengruppe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, sind Buchautor, Honorarkonsul von Kasachstan, Ehrendoktor an der Abai Staatsuniversität in Almaty, Vertragsprofessor für Wirtschaft an der Universität Breslau, nehmen Mandate in verschiedenen Organisationen wahr, darunter Johanniter und Welthungerhilfe und haben zudem auch eine Familie.


Ist das nicht ein bisschen viel Aktivität für eine Person?

Das lässt sich inzwischen mit halbwegs normalem Ablauf ganz gut bewegen. Es gab Zeiten, da habe ich noch viel mehr gemacht. 6 Tage in der Woche, 16 bis 18 Arbeitsstunden und den Sonntagmorgen auch noch. Wenn man Erfolg hat und die Dinge gut laufen, mutet man sich das zu. Die Erfahrung zeigt, die Quittung erhält man erst später, richtig. Das war auch bei mir nicht anders. Neben der hohen Arbeitsbelastung kam auch noch ein sehr unregelmäßiger Tagesablauf hinzu. Durch viele Reisen in verschiedene Zeitzonen - in meinem Spitzenjahr habe ich etwa 450.000 Reisekilometer zurückgelegt - kam natürlich eine normale Tagesroutine nicht in Frage.

Dieter Kindermann

 

"Durch die Kuren meine ich ein besseres Körpergefühl bekommen zu haben, ich gehe - auch im Alltag - besser mit mir um. Und was gut für mich ist, ist auch gut für mein Geschäft. "  

Das alles hat Spuren hinterlassen. Ich möchte Ihnen jetzt nicht meine ganze Geschichte erzählen. Nur soviel - ich hatte meinem Körper irgendwann genug zugemutet und erkannt: Irgendetwas musst du anders machen. Ich begann nach einer Möglichkeit zu suchen, den Stress des Alltags in möglichst kurzer Zeit zu kompensieren. Es war Dieter Thomas Heck, mit dem ich gut befreundet bin, der mir empfahl: "Geh doch mal nach Bad Ems. Da gibt es ein großes Hotel mit einer Ayurveda Klinik". Er selbst hatte dort gute Erfahrungen gemacht, also habe ich es getan.

Und wie war's?

Na ja, Maharishi Ayurveda, das klang natürlich ungewöhnlich, aber die Empfehlung war mir viel wert.

Als ich in Bad Ems eingetroffen war, legte sich meine Skepsis sehr schnell. Dazu hat besonders Frau Dr. Karin Pirc mit ihrem Ehemann und Geschäftsführer Herrn Lothar Pirc beigetragen. Sehr kompetent und freundlich. Vertrauen erweckend. Frau Dr. Pirc hat mich dann erst mal durchgecheckt und genau wie ich den Eindruck gewonnen: Höchste Zeit für eine Pause! Die habe ich mir genommen und das war auch gut so.

Klingt, als hätten Sie gute Erfahrungen gemacht. Sind Sie bei Maharishi Ayurveda geblieben?

Oh ja, natürlich. Ich bin ein echter Fan geworden. Inzwischen habe ich mehrmals Panchakarma-Kuren in Bad Ems gemacht. Ungewöhnlich aber wahr - Ruhe, viel Schlaf, die tollen Behandlungen, gutes Essen und interessante Vorträge haben sich auf meinen Körper wie ein Jungbrunnen ausgewirkt. Ich bin ein völlig anderer Mensch geworden und vom Ayurveda echt überzeugt.

Und wie sind die Auswirkungen auf Ihr berufliches und familiäres Leben?

Sehr positiv. Wissen Sie, die Auswirkungen von täglichem Stress bekommen mit der Zeit eine Eigendynamik. Ich war voller Elan und habe mich immer weiter reingesteigert. Meine Anforderungen an mich und meine Umgebung wurden höher, ich wurde pingeliger und immer kritischer gegenüber meinen Mitmenschen, mit der Zeit unausstehlich. Ich war zwar nicht böse, aber eben furchtbar nervös. Heute ist das Gott sei Dank ganz anders geworden. Sowohl in der Familie als auch in der Firma kommen wir viel besser miteinander klar. Ich bin ein "Teamarbeiter" geworden.

Sie treffen viele Managern und Unternehmer Empfehlen Sie die Panchakarma-Kur Ihren Geschäftspartnern?

Ja natürlich - und nicht nur denen. Im Januar habe ich wunderbare Tage mit der ganzen Familie hier verbracht. Aber auch mit Kollegen war ich schon hier. Ein etwa gleichaltriger Geschäftsführer einer Investitionsfirma schwärmt nach seiner ersten Kur von einem neuen Lebensgefühl.

Aber sie werden auch oft das Argument hören: Keine Zeit!

Das stimmt, ich meine aber, wenn man möglicherweise auch selbst keine Zeit hat, sollte man eine Maharishi Ayurveda Kur verschenken. Ich selbst habe das schon mehrfach getan. Sie ist wirklich wertvoll für die Gesundheit. Es ist doch schön, wenn man Menschen, die man gern hat, auf diese Weise helfen kann, ihre Gesundheit zu verbessern.

Konnten Sie ayurvedische Empfehlungen in Ihren Alltag integrieren?

Vieles mache ich heute anders als früher. Ich versuche die Dinge leichter und mir mehr Zeit zu nehmen. Das klappt natürlich nicht immer. Aber man kann schon eine ganze Menge tun. Zum Beispiel bei Geschäftsessen muss es ja nicht immer das schwere Essen mit x Gängen sein. Auch meine Kollegen schätzen es durchaus, wenn ein leichtes und bekömmliches Menü serviert wird. Wie ein Mönch lebe ich aber nicht - bestimmt nicht.

Moderne Manager nehmen sich ihre Auszeiten in Form von Incentives oder Wellness-Reisen. Ist Maharishi Ayurveda eine Alternative?

Es ist zunächst eine Frage der Kenntnis und Erkenntnis. Incentives und sogenannte Manager-Reisen habe ich viele mitgemacht. Die sind aber durchaus auch eine Belastung für den Körper und schaffen nicht unbedingt die notwendige geistige Erfrischung. Mit Ayurveda mache ich genau die entgegengesetzte Erfahrung - die Behandlungen, die Vorträge und Empfehlungen bringen einen sich selbst näher und öffnen den Horizont. Durch die Kuren meine ich ein besseres Körpergefühl bekommen zu haben, ich gehe - auch im Alltag - besser mit mir um. Und was gut für mich ist, ist auch gut für mein Geschäft.

Also ein Königsweg?

Für mich ja. Er könnte es aber auch für viele andere Menschen sein. Man muss allerdings um die Möglichkeiten wissen und darf nicht die Augen davor verschließen. Es sind doch gerade Manager die an den Folgen von Stress erkranken. Für die wäre es besonders wichtig, besser informiert zu sein und diese Methode zu entdecken.

Wir danken Ihnen für das Gespräch

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