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Honig

Honig – ein Freund für viele Gelegenheiten

Honig ist seit tausenden von Jahren als goldenes Wunder bekannt, sowohl bei uns in Europa als auch in der Heimat das Ayurveda, in Indien. Honig ist ein sattvisches Nahrungsmittel und fördert die Einheit von Körper und Geist. Sattva wird als das positive, aufbauende Prinzip der Natur verstanden.Menschen mit viel Sattva sind wahrheitsliebend, sie geben gerne, sind gelehrt, weise und liebevoll eingestellt. Der Genuss von sattvischen Lebensmitteln, wie Honig, verlängert nicht nur das Leben, sondern fördert auch eine positive Geisteshaltung im Alltag. Das ist doch ein wunderbarer Grund Honig zu genießen und mehr darüber zu erfahren.

Honig vermindert Kapha
Kapha ist das Dosha, dem die Eigenschaften kalt, schwer, ölig und träge zugeordnet werden. Wenn Kapha erhöht ist, dann sollte der Genuss von Süßem reduziert werden. Nur Honig darf weiterhin genossen werden! Honig wirkt Kapha reduzierend, er regt das Verdauungsfeuer Agni an, ebenso wie den Stoffwechsel. Dies trifft besonders auf Honig zu, der bereits vor einem Jahr gewonnen wurde. Je älter Honig ist, umso höher ist seine fettverbrennende und Kapha-reduzierende Wirkung. Junger Honig hingegen ist ein Energiespender.

Zur Gewichtsreduktion empfiehlt der Ayurveda vor und nach dem Essen ein Glas zimmerwarmes Wasser mit einem Teelöffel Honig (möglichst etwas älterer) verrührt zu trinken. Dies erhöht die Fettverbrennung

Nicht über 40 °C erwärmen
Erwärmen Sie Honig bitte nicht über 40 °C, denn die Wärme zerstört die Fermente und es bilden sich schwer verdauliche Substanzen, die zu Ama (unausgeschiedene Rückstande des Stoffwechsels) werden. Ama wiederum ist die Ursache für Krankheiten jeder Art. Entgegen vieler vermeintlich „gesunder“ Rezepte sollte Honig weder zum Backen noch zum Kochen verwendet werden. Ab 40 Grad verliert Honig seine gesundheitsfördernde Wirkung. Auch die deutsche Honigverordnung sieht vor, dass er nicht über 40 Grad erwärmt werden darf. Süßen Sie Ihren Tee also lieber mit Sharkara (ayurvedischer Rohrzucker) oder gewöhnlichem Rohrzucker.

Warum Bio-Honig?
Oft wird gefragt: „Ist nicht jeder Honig automatisch ein Bio-Produkt?“. Nein! Konventioneller Honig wird von Bienen geerntet, die auch auf konventionelle Felder fliegen – sie besuchen also überwiegend mit Pestiziden behandelte Blüten. Das bekommt weder den Bienen, noch den Menschen gut und die Erde leidet ebenfalls darunter. Bio-Bienenvölker hingegen stehen an Feldrändern mit Bio-Landwirtschaft oder an unbehandelten Wiesen mit einer großen Pflanzenvielfalt.

Honigbienen für Bio-Honig werden nicht mit chemischen Bienen-Medikamenten behandelt. Deshalb verbleiben im Bio-Honig auch keine Rückstände. Bio-Imker kümmern sich um ihre Bienenvölker mit natürlichem Baumaterial und natürlichen Pflegemitteln. Ein Grund mehr verstärkt, auf Bio-Honig und Bio-Lebensmittel zu setzen.

  • Honig stärkt die Sehkraft
  • Honig baut Fettgewebe ab
  • Honig wirkt schleimlösend
  • Honig harmonisiert alle drei Doshas
  • Junger Honig ist ein Energiespender
  • Je älter Honig ist, desto mehr wirkt er Kapha-reduzierend
  • Honig regt Agni, das Verdauungsfeuer, an
  • Honig heilt Wunden und wirkt heilungsfördernd

Honig – der goldene Gesundheitsbote
Honig hat die wunderbare Eigenschaft, dass er alle drei Doshas ausgleicht. Kapha jedoch ganz besonders, aber auch Vata und Pitta beruhigen sich mit dem Genuss von Honig.

Honig ist, wie Milch auch, ein natürliches Rasayana – im Ayurveda bezeichnet man damit ein Heilmittel. Honig enthält viele Vitamine, Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium, Kalium) und Spurenelemente. Genau wie Milch und Ghee, ist auch Honig ein idealer Träger für ayurvedische Arzneistoffe, er wirkt wie ein Katalysator und verstärkt deren Heilwirkung.

Bei verschleimenden Erkältungen und Husten hilft Honig, wenn er in zimmerwarme Milch (maximal 40 °C warm) eingerührt wird. Dazu wird die Milch mit der gleichen Menge Wasser verdünnt und auf die halbe Menge eingekocht. Nach dem Abkühlen unter 40 Grad rühren Sie einen Teelöffel Honig in die Milch und genießen dieses schleimlösende Getränk.

 

 

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